Zutaten
Kochutensilien
Method
- Kräuter vorbereiten: Petersilie und Schnittlauch waschen, trocken schütteln und fein hacken. Thymian von den Zweigen zupfen und ebenfalls hacken.
- Aromaten kleinschneiden: Knoblauch, rote Zwiebel und Chili sehr fein hacken. Bei der Chili die Kerne entfernen, wenn du es weniger scharf magst.

- Mörsern: Gehackte Kräuter, Knoblauch, Zwiebel, Chili, Pfefferkörner, Chilipulver, Oregano und Salz in den Mörser geben und zu einer feinen Paste zermahlen. Tipp: Das Salz hilft beim Zerreiben – es wirkt wie Schmirgelpapier auf die Aromaten.

- Säure und Öl einrühren: Gemörserte Paste in eine Schüssel geben. Limettensaft und Olivenöl nach und nach unterrühren, bis eine dickflüssige, homogene Paste entsteht. Die Konsistenz ähnelt einem klassischen Pesto.

- Reifen lassen: Die fertige Sauce in ein verschließbares Glas füllen, das Lorbeerblatt dazu und im Kühlschrank ziehen lassen. Mindestens 3 Tage – noch besser 1 Woche. Die Aromen verbinden sich und werden runder.

- Vor dem Servieren: Das Lorbeerblatt entfernen und gut umrühren. Bei Bedarf nochmal mit Olivenöl und Salz abschmecken.
Geduld zahlt sich aus: Chimichurri schmeckt frisch nicht halb so gut wie nach 3-7 Tagen Ruhezeit. Die Säure, das Öl und die Kräuter brauchen Zeit, um sich zu verbinden. Plan das Rezept also voraus – z.B. Sonntag vorbereiten, ab Mittwoch verwenden.Mörser oder Mixer? Klassisch wird Chimichurri mit dem Mörser gemacht – das schont die Kräuter und gibt eine bessere Textur. Mit dem Mixer geht's schneller, aber die Sauce wird oft zu "pürig" und verliert ihren rustikalen Charakter. Wenn du keinen Mörser hast: Mixer kurz pulsen, nicht durchlaufen lassen.Anwendungs-Ideen: als Dip zu frischem Fladenbrot (siehe meine Mini-Fladenbrote!), über gegrilltem Steak, Hähnchen oder Lachs, als Marinade für Gemüse vor dem Grillen.Mörser reinigen: Mörser reinigt man nicht mir Spülmittel und heißem Wasser. Ich nutze hierfür stattdessen einige Reiskörner, die ich im Mörser zerstoße und mit den Rückständen entsorge.
